Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Arne_
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Arne_ »

Rollo Wolf hat geschrieben: 18.02.2025 10:13 ..
Jetzt meine Frage
Mein Passion ist von 2021 und da werden die vorderen Stützen eingefahren, dann hochgeklappt und an dem seitlichen Oberrohr mit Klettband befestigt. Ab welchem Jahrgang ist das dann wieder geändert worden?
Unser Passion ist von 2023 und da gibt's beide Möglichkeiten: einklappen und mit Klett befestigen oder abnehmen. Ich habe sie aber noch nie abgenommen.

Bild
Rollo Wolf
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Rollo Wolf »

Moin Arne,
Vielen Dank für das Detailfoto. Meine Anfrage war aus 2025 und dem Jahr meiner OP´s. Daher habe ich meinen geliebten Passion abgeben müssen und dafür einen Hubdach- Wohnwagen angeschafft.
Der neue Besitzer war wie ich Feuer und Flamme mit dem Erwerb. Ich werde ihm das Forum noch ans Herz legen.

Ich habe einen Eriba Touring 542 gefunden (Längsbetten) und festgestellt, dass der Aufwand und damit meine Anstrengungen nach Ankunft auf dem CP deutlich zurückgegangen sind. Selbst mit dem Ausfahren der Markise ist der Aufwand gering. Etwas mehr wird es, wenn das Vorzelt aufgestellt wird. Allerdings ist das Schlafen und das Raumgefühl im Passion um einiges besser.

Da bei dem Erwerb des WW diverses Zubehör dabei war, kann ich jetzt zwischen zwei Vorzelten, drei Schränken und zwei verschiedenen Heizungen wählen.
Möchte aber davon einiges weitergeben, damit es auch wieder gebraucht wird. Vielleicht finde ich ja im Forum Abnehmer dafür.
Bis dahin und vielleicht sieht man sich ja mal auf einem CP
:prost: Grüße von der Schlei :cool2:
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von JonasBerger »

Hallo Rollo,

danke für den ehrlichen Vergleich. Gerade bei häufigen Stellplatzwechseln ist der geringere Aufwand nach der Ankunft ein großer Komfortgewinn. Für die Markise würde ich bei wechselhaftem Wind zusätzlich zwei Abspannleinen einplanen; dann bleibt die Sitzfläche draußen auch bei Böen entspannt nutzbar.

Viel Freude mit dem Eriba!
Rollo Wolf
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Rollo Wolf »

Moin Jonas,
Für das Abspannen der Markise habe ich einiges von „Peggy“ erworben. Dadurch werden die Füße der Stützen in „Schuhen“ fixiert und bei unruhigem Wetter, wenn die Markise wieder eingefahren wurde, ist es am nächsten Morgen einfach, diese wieder aufzubauen, da die „Teller“ auf dem Boden festgeschraubt bleiben und der Fuß der Markise nur eingeklinkt wird.
Zusätzlich werden natürlich noch Abspannleinen angebracht.
Trotz des hier beschriebenen Aufwands ist es im Vergleich zum Falter einfacher aufzustellen.
Noch wichtiger ist nach dem Aufbau das Einräumen. Im Wohnwagen, der zu Hause bestückt wurde, liegt schon alles passend. Im Falter fange ich dann erst an zu räumen. Kühlschrank, Klamotten…

Wenn die Knochen nicht mehr so mitspielen, ist das mit dem Hubdach schon die beste Alternative. Ein wenig Zeltgefühl ist ja doch vorhanden.
Gruß Rolf
:prost: Grüße von der Schlei :cool2:
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Faltkarawane »

Es gilt wie immer, die eigene Lebenssituation und die Art der Urlaubsgestaltung abzuwägen. Bei uns lief es anders herum als bei Euch: Wir haben vor drei Jahren unseren (von mir sehr gemochten) Eriba Touring Triton 410 verkauft, weil er mit der Geburt unseres zweiten Kindes zu klein wurde. Wir haben es nicht bereut. Der Camp-let North bietet uns als Familie reichlich Platz, durchgehende Stehhöhe, eine funktionale Küche und vier nahezu gleichwertige Schlafplätze. Das übliche Touring-Ballett zwischen filigranen Leichtbaumöbeln entfällt im Camp-let auch, und ich vermisse es nicht. Zu Hause steht der Camp-let unauffällig im Carport und braucht keinen extra Stellplatz. Während er Fahrt macht der sich kaum in erhöhtem Treibstoffbedarf bemerkbar.

Auf der anderen Seite steht ein erheblich erhöhter Aufwand beim Ein- und Auspacken und beim Auf- und Abbau. Die Stauraum-Logistik ist jedes Jahr erneut eine Herausforderung. Auch körperlich ist der Aufbau des Camp-let keineswegs so leicht, wie einen das manche Videos im Netz glauben machen wollen: Der Deckel wiegt bis zu 70 kg, die schlappe Torsionsfeder hilft beim Heben kaum, und bis man alle Druckknöpfe, Riemen, Schnallen, Reißverschlüsse, Klettverschlüsse, Gardinenschleifchen und Heringe an Ort und Stelle hat, vergehen buchstäblich Stunden. Von wirklich gutem Schlaf kann auch erst die Rede sein, seit wir die labbrigen PU-Schaum-Matratzen ausgetauscht und mit Zubehör für insgesamt rund tausend Euro aufgepimpt haben (das war im Triton allerdings auch nicht anders).

Da wir mit unseren kleinen Kindern keine Rundreisen machen (nebenbei gefragt: Warum muss heute eigentlich jeder wie eine gesengte Sau durch die Weltgeschichte pesen? :mrgreen: ), sondern uns gern für 2-3 Wochen auf einen hübschen Fleckchen Erde häuslich einrichten und dort dann das üppige Platzangebot des Camp-let voll ausnutzen können, ist der Camp-let für uns eine vernünftige Entscheidung - obwohl ich es als nicht mehr ganz junger Papa vor allem beim Abbau gern etwas bequemer hätte. Wären unsere Kinder bereits flügge und meine Frau und ich würden eine Rundreise durch die Whisky-Destillerien Frankreichs oder die Käsereien Schottlands planen (oder so ...), wäre ein Triton oder Troll das Vehikel unserer Wahl. Oder vielleicht doch ein Holtkamper Astro ... ;)
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Glattmann »

Ja, der Aufwand zum Auf- und Abbau unseres Passion war grösser als erwartet. Also um genau zu sein das Einrichten des Faltis, der Passion selber ist relativ einfach Auf- und Abzubauen. Und man hat das Vorzelt immer aufgestellt. Mit Ausrichten, Stützen und Abspannen brauchen wir Anfänger ca. 1 Stunde dafür. Den Boden mit dem Klettverschluss haben wir noch nie perfekt einbauen können, es gab immer irgendwo noch ein Loch, aber dicht war es auch bei starkem Regen. Vielleicht spanne ich irgendwie falsch ab ?

Wir sind mittlerweile so weit, dass wir fast nichts mehr einrichten. Ich habe eine Setup Box mit den wichtigsten Dingen drin (Elektrokabel und Adapter, Ladegerät, Airfryer, einen Ecomat und einen Deckenventilator etc). Lampen mache ich magnetisch von BougeRV, die haben sich bewährt. Die Kleider sind in einer Tasche, die Boxio Toilette kommt vom Auto in den Passion. Teppiche habe ich im Deichselkasten, sollte es mal schnell gehen kommt eine grosse Picknick Decke zum Einsatz. Essensvorräte und andere Dinge bleiben im Auto, das Fahrzeug muss immer beim Passion stehen, damit man jederzeit was darin holen kann.

Unser Fazit nach diversen Reisen im 2025 : Für Schulferien stationär am CP sehr gut geeignet, Zwischenübernachtungen gehen auch, sind aber mühsam. Das Auf- und Abbauen hat uns für kurze Trips schon verleidet, wir finden es mühsam. Für weniger als 4 Nächte bauen wir deshalb den Passion nicht mehr auf. Das Vorzelt (Sonnendach inkl. Front) ist erstaunlich einfach aufgebaut, nach 15 Minuten ist alles perfekt.

Da wir in einer Stadt wohnen haben wir bis jetzt keine vernünftige Trockungsmöglichkeit gefunden. Die Angst vor dem nassen Zelt ist am Ende des Urlaubs immer stärker. Unsere Notlösung wäre ein günstiger CP in nächster Nähe, was aber irgendwie auch nicht ideal ist wenn es bspw tagelang regnen würde. Wir sind wegen angesagtem Regen oder besser gesagt wegen der Angst davor bisher immer etwas früher aus dem Urlaub zurückgefahren. Das ist sehr schade, kostet auch Geld und es ist für uns der grösste Nachteil unseres neuen Passion. :shock:
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Faltkarawane »

Ich finde, dass eine Stunde ein sehr guter Wert für den Aufbau ist. Bei uns dauert es - mit zwei Kindern und entsprechendem Gepäck sowie Annex und Living Plus - deutlich länger. Es hängt aber vieles davon ab, wie wohnlich die Urlaubsbehausung werden soll. Wer mit wenig auskommt, ist definitiv im Vorteil. :D
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Exfalter »

Hallo!

Es ist hier zwar off-topic, aber dennoch will ich etwas dazu schreiben:
Glattmann hat geschrieben:Essensvorräte und andere Dinge bleiben im Auto, das Fahrzeug muss immer beim Passion stehen, damit man jederzeit was darin holen kann.
Wir haben schon oft erlebt, dass Campingplätze autofrei waren, das heißt: Ausladen, aufbauen und dann das Auto auf einem ausgewiesenen Parkplatz abstellen. Je nach Größe des Campingplatzes kann das schon ein ordentlicher Fußweg sein...

Faltkarawane hat geschrieben:Da wir mit unseren kleinen Kindern keine Rundreisen machen (nebenbei gefragt: Warum muss heute eigentlich jeder wie eine gesengte Sau durch die Weltgeschichte pesen? :mrgreen: ), sondern uns gern für 2-3 Wochen auf einen hübschen Fleckchen Erde häuslich einrichten...
Volle Zustimmung! Jedoch will ich, wenn meine Frau auch in Rente ist, zusammen mit ihr eine größere Rundreise unternehmen. Aber nicht jeden Tag an einem anderen Ort, sondern immer mehrere Tage, sodass sich auch da jeweils ein Vollaufbau lohnt.

Unabhängig davon: Ich war jetzt 2 Tage alleine mit Hund in unserem ausgebauten Campingvan auf einem Campingplatz. Da so ein Opel Vivaro (genau wie ein VW-Bus) nur ein sehr begrenztes Platzangebot hat, baute ich unser Busvorzelt auf. Und weil ich keinerlei Hilfe dabei hatte, brauchte ich sowohl für den Auf- als auch für den Abbau bestimmt eine Stunde. Gehört für mich aber einfach dazu.

Viele Grüße, Stephan
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Faltkarawane »

Ja, ich finde auch, dass das Aufbauen durchaus Spaß machen kann. Man sieht, wie durch die eigene Arbeit das Ferienzuhause nach und nach entsteht, und das finde ich sehr zufriedenstellend. Wenn man außerdem merkt, dass das Zelt oder der Zeltanhänger ein durchdachtes Konzept haben und aus guten Materialien bestehen, trägt ebenfalls das zur Freude bei.

Aber es gibt natürlich Grenzen. Wer hat im Urlaub schon Lust, nach einer achtstündigen Autofahrt noch drei Stunden zu schuften, bis das Zelt endlich bezugsfertig steht? Wir sind deshalb zunehmend dazu übergegangen, in Etappen aufzubauen: Am Tag der Ankunft wird ausschließlich aufgebaut, was wir für die erste Übernachtung brauchen. Vorzelt, Annex, Tarp, Campingmöbel etc. folgen dann am nächsten, vielleicht sogar erst am übernächsten Tag. Gleiches gilt für den Abbau.

Ich würde mir allerdings wünschen, dass die Hersteller und Händler sich bei ihren Zeitangaben ein wenig realistischer zeigen würden, damit man sich vor dem Kauf auf das einstellen kann, was einen an Arbeit erwartet. Kaum ein Hersteller traut sich noch, Aufbauzeiten von über 20 Minuten zu nennen. Und wer behauptet, dass man 30 Heringe locker in weniger als drei Minuten einschlägt, geht von perfekten Laborbedingungen aus, die in der Realität leider nur sehr selten zu finden sind.

Und natürlich ist gegen Rundreisen überhaupt nichts einzuwenden. :D Ich würde meinen kleinen Kindern bloß nicht den Erlebnisstress zumuten wollen, alle zwei Tage zu einem neuen Campingplatz aufzubrechen. Wer bereit ist, Ausflüge in einem Umkreis von 50 km um seinen Standort zu machen, hat bis zu 8.000 Quadratkilometer zur Verfügung (an der Küste immerhin noch ca. die Hälfte) - das ist die vierfache Fläche des Saarlandes. Ich denke immer, dass das doch reichen müsste, um genug Abwechslung in einen zweiwöchigen Urlaub zu bringen. Aber das soll jeder gern für sich entscheiden.
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Glattmann »

Ich bin da mit Faltkarawane völlig einig. Auch uns macht der Aufbau grundsätzlich Spass, es ist für uns ein Teil des Urlaubs. Aber nach einer langen Fahrt, oder wenn es regnet, oder wenn einer nicht ganz fit ist kann es mühsam werden. Bei Zwischenübernachtungen ist es auch mühsam, da man am nächsten Morgen eigentlich gerne so früh als möglich weiterfahren möchte.

Wir bauen am Ankunftstag auch nur das Minimum auf ("ready to sleep") und erst am nächsten Tag den ganzen Rest. Bei der Abreise einfach umgekehrt. So geht es viel einfacher. Aber ja, der Camp-let ist genau deswegen aus meiner Sicht ein Gefährt, dass eher stationär benutzt werden will. Natürlich kommt es auch auf die Benutzer an : Ist ein Paar 30 Jahre alt, topfit und sportlich, ist der ganze Auf- und Abbau vielleicht völlig unproblematisch. Ist jemand aber (bald) im Rentenalter und hat schon ein paar gesundheitliche Probleme sieht es möglicherweise ganz anders aus und das Setup kann zur Belastung werden.

Wegen den autofreien Campingplätzen : Die werden von uns einfach gemieden :D
Arne_
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Arne_ »

Mir macht das Aufbauen Spaß (das Abbauen weniger) aber es benötigt seine Zeit. Unter 1,5-2h schaffen wir bei unserem Passion nicht. Dazu gehören dann aber Bodenplane, Heringe, Teppich, Gas, Elektrik, Kühlbox, Wasser und Möbel Aufbau. Das Küchenzelt kommt noch extra.

Beim Aufbau lernt man mit der Zeit, um die typischen Fehler zu vermeiden:
1. Wir legen vor dem Aufklappen eine billige Bodenplane (ECO Zeltunterlage 4×3m) aus, die spart viel Arbeit bei der Reinigung später. Sie gibt gleichzeitig die Maße des Zeltes vor und hilft bei der Anhänger Positionierung.
2. Wenn möglich, wird die Küche vor dem Aufklappen ganz ausgeschwenkt (geht nicht beim North), dann ist sie nicht im Weg und die Position des Anhängers kann geprüft werden.
3. Nach dem Aufklappen kommt zuerst die Schürze und die Bodenplane und wird rundum mit Klett befestigt. Erst danach wird das Zelt und die Position der Stangen ausgerichtet. Das hilft enorm bei der korrekten Ausrichtung. Bei der Ausrichtung auch prüfen, ob das Zelt mittig über den Frontstangen liegt, dies ist insbesondere bei geneigten Stellplätzen wichtig. Ggf die Stangen-Länge und -Position korrigieren.
4. Erst danach kommen die Heringe. SPAX Tellerkopfschrauben und Akkuschrauber, statt Heringe sind ebenfalls eine Erleichterung. Alle Reißverschlüsse schließen und das Zelt nicht zu stramm abspannen, sonst gibt es später Stress mit den Reißverschlüssen.

Ausser dem Küchenzelt sehe ich eigentlich keine Möglichkeiten, in Etappen auf-/abzubauen. Ggf kann man die Bodenplane bei kurzen Aufenthalt weglassen, würde ich aber nur empfehlen, wenn es wirklich trocken ist. Man hat durch den Boden/Rasen morgens deutlich mehr Luftfeuchtigkeit im Zelt.
Wir nutzen unseren Camp-let nicht für Kurzübernachtungen, sondern erst ab 2, besser 3 Nächten.

PS: Wir hatten vor dem Camp-let ein Dachzelt und alles Gepäck/Möbel im Pickup, da benötigte der Aufbau auch schon 1h. Ein Zelt benötigt immer zusätzliche Zeit, die Möbel müssen aufgebaut werden, die Kühlbox braucht Strom, Gas muss angeschlossen werden ...
Rollo Wolf
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Rollo Wolf »

Hallo Arne,
deine Ausführungen sprechen mir aus der Seele. Ich bin schon einige Jahre im Ruhestand und der Aufwand beim Camplet hat zu dem Wechsel zum Troll geführt.
Allerdings habe ich da zwei Anmerkungen:
1. Beim Passion ist auf der Seite, auf der die Küche nach außen geschwenkt wird, ein zusätzlicher Zipper im Reisverschluß. Der dient dazu die Seitenwand trotz ausgeschwenkter Küche zu schließen. Macht ihr das anders, da du die Küche vor dem Aufstellen des Zeltes ganz nach außen schwenkst und somit ein Verschließen nur eingeschränkt möglich ist?

2. Wenn es nicht windig ist, und man nur eine Übernachtung plant, weil man früh weiter zum Ziel möchte, kann man auch auf ein paar Häringe verzichten. Das Gestell ist so gut geplant, dass man damit durchaus einen bewohnbaren Raum herstellen kann, ohne alles abzuspannen.

Gruß Rolf
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Glattmann »

Hallo Arne, wo beginnst Du mit dem Boden ? Wir beginnen an der Schürze aber haben Probleme, da in den hinteren Ecken gerne ein Loch frei bleibt. Es hat oft zu viel Zelt oder zu wenig Wanne zum Kletten übrig (oder umgekehrt). Ich vermute den Fehler in der Schürze links, unter dem Deckel beim "Kühlschrank". Wenn ich mich recht erinnere ist da kein Klettstreifen angebracht. Danke für Deine oder Eure Antworten.

:winkend:
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Re: Camp-Let Passion, erste Erfahrungen

Beitrag von Arne_ »

Zu den Fragen von Rolf und Glattman:
Bei aufgeklappter Küche kann der Reisverschluss oberhalb und unterhalb des Scharniers geschlossen werden. Damit klappt das Ausrichten und Abspannen gut.

Heringe kann man natürlich einige weglassen, die Zeitersparnis schätze ich aber unter 10 Minuten.

Zur Bodenplane: wir beginnen auch auf der Anhängerseite/Schürze, dort muss man darauf achten, dass rechts/links gleich viel Überstand ist. Dann an den beiden Seiten möglichst straff am Zelt ankletten bis zu den vorderen Ecken. Dann kann man die Position der beiden Zeltstangen korrigieren damit die Bodenplane faltenfrei angeklettet werden kann. Problematisch wird es bei einem Standplatz mit Gefälle, dann kann es sein, dass der Klettstreifen im Zelt zu hoch für die Bodenplane ist.
Je nachdem wie man die hinteren Zeltecken abspannt, kann auch bei uns ein Spalt zur Bodenplane bleiben. Ich versuche, die Ecken eher nah am Anhänger zu spannen, dann bleibt der Spalt vernachlässigbar. Auf der Küchenseite ist man bei ausgeklappter Küche durch die Schanierposition eh nah am Anhänger.
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