Stromversorgung im Falter

Themen um die Stromversorgung: Beleuchtung, Kühlen etc. mit 12 V oder 230 V.
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Rod
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Stromversorgung im Falter

Beitrag von Rod » 01.11.2005 06:41

Stromversorgung im Falter

Wie habt ihr eure Stromversorgung im Falter gelöst? Beschreibt bitte eure Lösungen. Solltet ihr selbst was gebaut haben, dann wäre eine Beschreibung und Fotos toll. Ich würde die Bilder und Zeichnungen anpassen und mit hier ins Forum stellen.

Strom, elektrisch ;)
  • Welche Kabellängen haben sich als sinnvoll erwiesen? Mehrere Stromkabel mitnehmen?
  • Kabeltrommel oder loses Stromkabel?
  • Ist es praktikabel, Leitungen mit Kopplungsstecker zu verlängern? Ist so eine Lösung anfällig gegen Nässe und mechanische Beschädigung?
  • Welche Stecker und Adapter sollte man in die verschiedenen Länder mitnehmen?
  • Ab welchem Stromverbrauch und welcher (aufgerollten Länge) des Kabels sollte man es von der Trommel abwickeln? Hintergrund: Das aufgewickelte Kabel ist eine Spule und kann sich erwärmen.
  • Benutzt ihr Verteilerdosen im Falter? Wie müssen die gegen Nässe geschützt sein? Trittfestigkeit? Welcher Typ hat sich bewährt?
  • Tipps und Tricks aus der Praxis?
Elektrische Anlage fest installiert:
  • Hat jemand Leitungen fest im Falter verlegt?
  • Mit Außensteckdose? Welcher Typ (Sicherheit) muss da verwendet werden?
  • Wie sind die Leitungen im Inneren verlegt? Beispiele? (Zeichnung oder Bilder?)
  • Welche Kabel, genaue Bezeichnung, habt ihr verwendet? Querschnitt? Wenn ihr elektrische Heizer über diese Leitungen betreibt, dann fließen da bis zu zehn Ampere Strom! Das kann heiß werden!
  • Auf welche Sicherheitsvorschriften muss man dabei achten?
  • Habt ihr eine eigene Sicherung im Falter? Oder verlasst ihr euch auf die Sicherung des CP?
  • Was sagt der TÜV zu ner festen Stromversorgung im Falter?
  • Tipps und Tricks für die einzelnen Faltertypen?
Licht im Falter:
  • Welche Lampen benutzt ihr?
  • Sparsame aber ungemütliche Neonlampen?
  • Benutzt jemand kleine Niedervoltstrahler, wie sie in Wowas langsam auftauchen?
  • Welchen Lampentyp ist besonders angenehm und funktional?
  • Oder weicht ihr wegen des warmen Lichts hauptsächlich auf Gas- oder Petroleumlampen aus?
  • Lasst ihr z. B. wegen der kleinen Kinder eine Lampe die ganze Nacht durch brennen? Sicherheit?
Solarenergie:
  • Verwendet jemand Solarzellen zur Stromversorgung oder hat es vor?
Bitte schreibt eure Lösungen aber auch Fragen dazu in diesem Thread, ich fasse dann wieder zusammen.

Beste Grüße, Rod

PS: Wer für bestimmte Dinge Gas verwendet, bitte auch beschreiben. Aber fest installierte Gasanlagen müssen vom TÜV abgenommen werden, weshalb diese Lösung kaum jemand wählt.
Zuletzt geändert von Rod am 01.11.2005 20:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Rod » 01.11.2005 06:43

Ich war nicht eingeloggt.

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Beitrag von Rod » 01.11.2005 08:12

Man sollte halt in früher Frühe nix machen, oder Morgenstund hat Fehler im .... :D

Lieber Peter,

könntest du bitte die dackelige Überschrift "Stromsorgung" - ich mach mir keine Sorgen um Strom - in "Stromversorgung" ändern?

Ich war nicht eingeloggt und jetzt kann ich die Überschrift nicht mehr ändern, tz, tz, tz ... geh jetzt nen Cappuccino trinken ;)

Beste Grüße; Rod
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Beitrag von Kerk » 01.11.2005 08:43

Hallo und guten Morgen,

in den sechs Jahren unseres "faltigen" Daseins haben wir die einfachste Variante der "Stromsorgung" gewählt ;-)

Wir haben eine Kabeltrommel (50 m Länge, da auf manchen CPen die Stromsäulen elendig weit auseinanderstehen) mit 4 Steckdosen. In eine kam der Kühlschrank und in die 2. ein sog. Lichtboy. Das ist eine Art Tischlampe, die mit normalen Glühbirnen bis 60 Watt bestückt werden kann, sie hat im Fuß einen Haken und man kann sie umgekehrt dort aufhängen, wo man gerade Licht braucht und zusätzlich ist im Fuß noch eine Steckdose. Diesen Lichtboy kann man gut zum lesen oder spielen im Falter-Vorzelt oder auch im Hauptwagen verwenden. In die Steckdose des Lichtboys haben wir bei kalten Temperaturen dann den Heizlüfter eingestöpselt, so dass wir Licht und Wärme hatten.
Die restlichen Steckdosen der Kabeltrommel wurden unterschiedlich benutzt. Früher, als unsere Kleine noch ganz klein war, steckte der Fläschchenwärmer drin, als mal Fußballweltmeisterschaft war, war ein gaaaaanz kleiner Fernseher angeschlossen und jetzt wo die Große das wunderschöne Alter von 15 :!: erreicht hat, steckt darin das Handy-Ladegerät!!
Draußen benutzen wir Kerzen oder eine Gaslampe, wegen der Gemütlichkeit und auch aus Rücksicht auf die Nachbarn.

Jetzt in unserem neuen Klappi haben wir gleich Licht, sobald er ans Stromnetz angeschlossen ist. An die vorhandene Steckdose ist eine Mehrfachsteckdose angeschlossen, in der ein Radio, eine kl. Nachtischlampe und - wer glaubt es kaum - das Handyladegerät - stecken!

Aus dem regnerischen Hamburg im November grüßt

Kerk

und träumt vom nächsten Sommer :)

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Beitrag von Yvonne » 01.11.2005 09:44

Hallo,

wir benutzen ein ca. 25 m loses Kabel. Unter der einen Bettplatte befestigen wir mit Schrauben eine Verteilersteckdose (so ist sie vor Nässe geschützt).

An die Verteilersteckdose kommt dann 1 Lampe für den Hautpwagen (so eine Klemmlampe), die Kühlbox, ggfs. der Heizlüfter. 2 Verlängerungskabel legen wir in das Vorzelt für 1 weitere Klemmlampe, 1 Kaffeemaschine und einige Aufladestationen.

Ach ja einen CEE-Stecker haben wir auch noch dabei.

_____

Die Lampen lassen wir nachts nicht an.
LG

Yvonne, Stefan und Jana

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Beitrag von CT7 Fan » 01.11.2005 12:29

:D Hallo,
ich habe zwar selber noch keine Stromversorgung fest installiert, aber das ist noch in Planung.
Worauf ich aber unbedingt achten werde sind folgende Punkte: :!:
1. nur :!: Feuchtraumsteckdosen und Schalter verwenden
2.Kabelverlegung im Falter grundsätzlich :!: nur in Leerrohre(Beschädigungsmöglichkeit)
3.Stromeingang im Falter mit einer CEE-Steckdose
4.unbedingt :!: einen FI-Schalter installieren

Als Zuleitung auf jeden Fall Gummikabel für den Außenbereich(Kabeltrommel vom Rasenmäher) mit einem Querschnit von 3x1,5 benutzen.
Die Kabeltrommel in jedem Fall :!: komplett abrollen, da ansonsten die Induktionsspannung das Kabel zum Erwärmen bringt und die ganze Kabelrommel verschmoren kann.

Für die Beleuchtung im Zelt benutze ich eine normale Kellerlampe, an der ich ein Verlängerungskabel mit Wippschalter installiert habe. An der Unterseite habe ich 2 Halteklipse für Elektroleerrohr geschraubt, so daß ich sie an jeder Zeltstange befestigen kann.
Für draußen nehmen wir eine Batterielampe oder Kerzen.
Gruß Udo

Susanne
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Beitrag von Susanne » 01.11.2005 15:33

hallo,

eigentlich, ich schreibe extra eigentlich, weil viele camper dies (kostenfrage) nicht beachten, gilt:

ein kabel darf max. 25m lang sein und muss 3x2,5m² haben.

wir fahren mit solch einer kabeltrommel, haben aber auch noch ein 20m verlängerungskabel mit 3x1,5m² dabei, ist auch eine gewichtsfrage. auch rollen wir prinzipiell die kabeltrommel ab, ich mag nicht auslöser für die dunkelheit auf dem cp sein :D :D :D .
grüßle susanne (ehemals heinemann nun wowa wilk S4)

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Beitrag von Backfire » 01.11.2005 17:10

Die Theorie sagt:

Für die Stromversorgung von Campingplätzen ist die Bestimmung DIN VDE 0100 Teil 708 (von 1993) verbindlich.
Neu anzulegende Plätze müssen nach dieser VDE-Bestimmung geplant und installiert werden. Eine Umrüstpflicht für bestehende Anlagen besteht nicht, sofern diese der bisher gültigen VDE 0100 Teil 721 (von 1984) entsprechen.
Die wichtigsten Forderungen:
für jeden Stellplatz muss eine weltweit genormte CEE-Steckdose mit Schutzkontakt gemäß IEC/EN 60309 vorhanden sein der Bemessungsstrom der Steckdose muss mindestens 16 A betragen jede Steckdose muss durch ein ihr zugeordnetes Überstromschutzorgan geschützt sein die Steckdosen müssen in einer Höhe von 0,8 bis 1,5 m über dem Boden angebracht sein, die zu versorgenden Stell- und Liegeplätze dürfen max. 20 m :D von der Steckdose entfernt sein die Anschlussleitung (H07RN-F 3G2,5) von der Steckdose zum Caravan oder Boot darf höchstens 25 m lang sein bis zu 3 Steckdosen dürfen über einen FI-Schutzschalter mit max. 30 mA geschützt werden.

Theorie eben :!:
Viele Grüße,
backfire

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Beitrag von Petrov2000 » 01.11.2005 19:05

Hallo ihr, ich gebe mal unseren Stand durch:

wir haben eine 20m lange und eine 10m lange Gummileitung, keine Kabeltrommel, weil sie zu sperrig ist. Die 10m dienen als Notverlängerung, falls die 20m nicht reichen. Verbunden bzw. geschützt wird die Verbindung über eine "Verbinder-Dose" (kostet ca. 5 Euro, schützt die Steckverbindung vor Wasser und davor, dass ein Nachbar den Stecker rausreisst, weil im dass Kabel nicht richtig genug liegt).

Im Zelt habe wir dann eine normale 3er Steckdosenleiste. Diese hängt immer an der Gasflasche und ist so wassergeschützt. Als Licht nutzen wir eine Insektenlampe, die rund um die Uhr, also auch nachts leuchtet, und nachts somit auch den Kindern als Nachtlicht dient. Als eig. Licht nehmen wir eine Coleman-Leuchte 125W, die uns Licht und auch etwas Wärme schenkt (und Netzunabhängig ist).

Dann hängt an der Stromversorgung der Kühlschrank und noch für die Kinder der Cassettenrecorder/CD-Player.

Gruß Petrov2000

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Beitrag von ceegee » 01.11.2005 20:21

Strom, Ich weiß nichts davon, nur abbleiben !

Wir haben Außersteckerdose und Ich parke gerne kurz am Tapfpukt. Darauf functionieren Kuhlschranck, 2 mal TL beleuchtung und Wasserpumpe.
Auch Radio mit CD geht noch und eine Leselampe.

Im Vorzelt haben Wir Colemanlampe auf batterie der Tagsüber ladet im Klappi. Abends ladet Telefon und Kuhlschranck und Wasserpump gehen immer,

Kann Ich Mich nur noch böse machen ob Ich zuviel bezahle für Strom auf CP.

Ach zu Hause werden Mich Kopf und Beine abgehauen durch Energieleiferanten und auf CP nur der Nase :lol:

Nero68
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Beitrag von Nero68 » 01.11.2005 20:58

:shock:

Lieber Petrov2000

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen wenn ich lese "die Steckdosenleiste hängt an der Gasflasche" treibt mir das die Angst ins Gesicht.
Es kann ja sein dass bei uns in der Schweiz andere Normen gelten aber als Elektrofachmann würde ich jedem dringend von solchen Konstellationen abraten. Bedenke mal dass Du am Gas ein Leck hast, auch nur ein ganz kleines unscheinbares und jetzt schaltest Du einen elektr. Verbraucher ein. Dass kann in der Steckdosenleiste, vor allem in diesen billigen, einen Funken erzeugen und was dann geschieht...

Bei und müssen alle CP Anschlüsse mit FI Schutzschalter bestück sein, zwei FI Schalter in Serie funktionieren nicht richtig ausser einer ist sog.
"selektiv". Somit kann man auf einen FI in der Kabelrolle verzichten. Ideal ist ein steckbarer FI der bei Bedarf z.B. in Ländern wo FI nicht vorgeschrieben ist eingesetzt werden kann.

Wir haben ein handelsübliche Kabelrolle von ca. 15m länge, hatten aber damit auch schon Probleme mit der Länge. Ich werde mir sehr wahrscheinlich eine längere zulegen.

Im Falti stecke ich alles direkt auf die Kabelrolle (Kühlbox, Heizlüfter, Küchenleuchte und Deckenleuchte). Ich habe mir eine art Girlande gebaut mit 3 E14 Fassungen inkl. Drehschalter an der Fassung. So kann jede Leuchte separat ein- bzw. ausgeschaltet werden. Diese Girlande wird mittels entsprechender Haken an den Zeltstangen aufgehängt. Draussen haben wir eine Gasleuchte oder Kerzen. Mehr brauchen wir nicht. Zu viele Steckmöglichkeiten sind nur störungsanfällig. Wir haben einen Uebergangsstecker von CH auf SCHUKO und von CH auf CEE 230V. Bis jetzt hat das gereicht.

Grüsse
nero68

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Petrov2000
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Beitrag von Petrov2000 » 01.11.2005 22:40

Hallo nero68,

ich hatte da bisher nicht so grosse Sorgen, aber ich werde deinen Hinweis in Zukunft gerne beachten.

Herzlichen Dank, Gruß Petrov2000

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Beitrag von Exfalter » 02.11.2005 21:18

Hallo Stromnutzer!

Wir haben beim Falten eine 25-m Kabeltrommel mit 3*1,5mm benutzt, dazu einen CEE-Adapter (3*1,5mm Gummi), wo dies erforderlich war (auf den meisten, aber nicht auf allen Plätzen). Die Kabeltrommel hatte 4 Steckplätze und wurde erhöht aufgestellt.
Eine 3-fach Tischsteckdose versorgte dann den Falter innen (Radio, Akku-Ladegerät, Lampe), während der Strom im Vorzelt direkt an der Trommel abgegriffen wurde (Kühlbox, Werkstattleuchte - ungemütlich, aber gut zu befestigen).
Der Wohnwagen ist natürlich innen verdrahtet, bietet 3 Steckdosen und eingebaute Sicherung (aber noch keinen FI-Schalter). Die Kabeltrommel wurde gegen eine 25-m Gummileitung mit 3*2,5mm ausgetauscht. An beiden Enden sitzen CEE-Adapter (ebenfalls mit 3*2,5mm Gummileitung). Mit dieser Kombination sind wir für alle Möglichkeiten gerüstet. Eigentlich hätte ich mir den Adapter Schukostecker-auf-CEE-Kupplung sparen können und direkt eine CEE-Kupplung an die 25m anschließen. Aber so kann ich das Gummikabel auch mal anderweitig beim Camping oder auch zu Hause nutzen. Mit 25 m Kabel kamen wir bisher immer aus. Ich habe mich absichtlich gegen eine Kabeltrommel entschieden, denn die ist bei der dicken Gummileitung sehr klobig. Die lose Leitung lässt sich für die Fahrt garantiert in einem Staukasten, dem Gaskasten, dem Wohnwageninnenraum oder dem Kofferraum unterbringen und ist so bei der Ankunft auf dem CP schnell zur Hand.
Im Wohnwagen habe ich lediglich eine Verlängerungsleitung von der hintersten Steckdose bis in den von außen zugänglichen Staukasten verlegt. Dort wird kann eine elektrische Vorzeltlampe an der Decke (zusätzlich zur eingebauten Vorzeltleuchte) oder ein anderer Verbraucher angeschlossen werden. Der Leitungsquerschnitt von 3*1,5mm reicht auch für den elektrischen Heizlüfter mit 1000W Heizleistung.
Die Lampen, die im Wohnwagen verbaut sind werden mit 12V-10W Halogenbirnen betrieben und funktionieren sowohl am Stromnetz, als auch an der Autobatterie.
Ein Nachtlicht brauchen wir nicht, denn die Kontrolllampe im Schalter des Kühlschrankes leuchtet hell genug.
Hinweis für Allergiker :
Dieser Beitrag kann Spuren von Rechtschreibfehlern und andere Irrtümer enthalten

HarryB

Beitrag von HarryB » 02.11.2005 22:01

Hallo
war bis jetzt nur einmal Klappen aber das mit dem Strom muss ich mir noch mal anschauen, Die ganzen Kabel bei mir war nicht der Renner. :(

Wie habt ihr den den Klappi innen verdrahtet? Sind die Steckdosen aufgesetzt oder wo sind die bei Euch. Wenn man da ein Loch macht ist man doch gleich auf der Aussenseite?

Hallo Vectorix was ist ein Tapfpukt? :?:

Tom
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Übersetzung

Beitrag von Tom » 03.11.2005 06:07

Moin Harry,

ich übersetz' mal eben für Vectorix :wink: :

Dass er "kurz am Tapfpunkt" steht bedeutet, dass er sich mit seinem Falt-WoWa in die Nähe des Stromverteilerkastens auf dem CP stellt, damit er nicht so viel Leitung quer übern CP legen muss.

Gruß :D

Tom :camp1
Gruß
Tom :camp1

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