Besuch bei 3Dog – Zeltanhänger-Hersteller in Hamburg BILDER

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Besuch bei 3Dog – Zeltanhänger-Hersteller in Hamburg BILDER

Beitrag von Rod » 10.06.2007 12:44


Besuch bei 3Dog – Zeltanhänger-Hersteller in Hamburg
Gespräch mit Geschäftsführer Julian Nocke und Verkaufsleiter Andre Riggert, Mai 2007
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Links: ScoutDog - mitte: TrailDog - rechts: ScoutDog, alle Bilder von der Caravanmesse in Düsseldorf, 2006
„Schau, hier wächst eine Banane." Vorsichtig gießt Julian Nocke die zwei Meter hohe Pflanze. Der Mann liebt Nischenprodukte: Seine Bananenstaude wächst im kühlen Hamburg und er stellt im Land der Wohnwagen und Wohnmobile Zeltanhänger her, deren Vorbild aus Australien kommt. „Wir sind Hersteller von Zeltanhängern und der Markt ist noch lange nicht ausgereizt, er hat noch Potential." Wie bitte?

Der Geschäftsführer von 3DOG camping rutscht in seinen Sitz, überlegt - schließlich: „Wir sind Überzeugungstäter und wir wollten was Neues machen". Ein Überlebenskonzept, das notwendig erscheint, denn Klapp- und Zeltcaravane sind selbst bei Campern nahezu unbekannt und in der Zulassungsstatistik tauchen sie mangels Masse erst gar nicht auf. Da hilft nur das Besondere und Qualität, ist Nocke überzeugt.
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Links: 3Dog in Hamburg - mitte: Geschäftsführer Julian Nocke - rechts: Hänger mit Kanu, kann auch während der Fahrt direkt aufgelegt werden, mit Befestigung - natürlich ;)
„Wir verwenden nur erstklassige Ware." Nocke reibt die australische Zeltplane zwischen Daumen und Zeigefinger. „Das ist ein Baumwoll-Polyester-Mischgewebe, deutlich reißfester als hochwertige Canvas-Planen." 3Dog gilbt bis zu 1800 N an. In Australien sei die UV-Strahlung bis zu fünf Mal höher als in Europa und wenn es regne, dann könne es wie in den Tropen prasseln. Der Zeltstoff habe eine Wasserfestigkeit bis zu einer Wassersäule von 750 mm, mehr als die meisten in Europa verwendeten Canvas-Planen, sagt Nocke. Die Hersteller auf der Südhalbkugel produzierten für deutlich extremere Bedingungen als in Europa. Deshalb sei deren Zeltmaterial qualitativ hervorragend, ist der Boss von 3DOG camping überzeugt. Er bezieht seine Zelte komplett von der befreundeten australischen Firma 3DOG camping.
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Links: Hänger geschlossen - mitte: Hänger im Aufbau, mit 40 Liter-Wassertank, der unter dem Boden montiert wird - rechts: Seitenteile aus Aluminium
Nocke ist auf einer Weltreise auf die australische Zeltcaravan-Szene gestoßen. Ihn haben die robusten und praktischen Faltanhänger überzeugt. Auf dem australischen Kontinent, 22 Mal so groß wie Deutschland, leben gerade mal 22 Millionen Einwohner (82 Mio. in Deutschland), bei einem Defekt liegt die nächste Servicestation unter Umständen Tagesreisen weit weg. „Da kann sich kein Hersteller erlauben minderwertige Ware herzustellen, wenn du mit seinem Zeltanhänger ins Outback fährst," argumentiert der 3Dog-Geschäftsführer.

Outdoor-Camping ist Nockes Stichwort. "Wir wollten keine Zeltanhänger mit Gardinen, Rüschen und Stores." Man wolle schließlich mit den Faltanhängern in die Natur und nicht in ein Gartenzwerg-Idyll. Der Dauercamper im Berchtesgadener-Land hätte mit dem Aussehen der beiden Zeltanhänger ScoutDog und TrailDog vermutlich seine Probleme. Mächtige Zelte, klare Strukturen und funktionale Technik lassen keine Parzellen-Heimeligkeit aufkommen. Camper, die es verspielt mögen, sitzen hier im falschen Zelt.

Wer einen 3Dog-Falter zum ersten Mal sieht, ist irritiert. Die Falter erinnern irgendwie an ein Bauzelt und sind gleichzeitig eigenständig, fast zeitlos - Aufmerksamkeit ist garantiert. Geht man in das Vorzelt, vermittelt vor allem der große TrailDog mit bis zu 36 Quadratmetern Gesamtfläche ein großzügiges Raumgefühl. Da die Seitenplanen nicht schräg abgespannt sind, ist der Platz sehr gut zu nutzen, niemand muss den Kopf einziehen oder sich unter einer Zeltplane ducken. Das Vorzeltgestänge ist klassisch aufgebaut und wird direkt an das Zelt des Hauptwagens eingehängt.
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Alle Bilder: Das Bett, mit Froli-Star-System
Kommt man ins Hauptzelt ist der Unterschied zu den hiesigen Faltern offensichtlich: Das Bett ist oben. Das Schlafgemach wird über eine kleine Leiter geentert und dort bieten 1,80 x 2,20 Fläche (knapp 4 qm) für zwei Camper eine komfortable Liegestatt. Die Matratze ist ca. 10 Zentimeter dick und kann mit einem Froli-Star-System für besonders empfindliche Rücken nachgerüstet werden.

Zum entspannten Schlaf gehört eine gute Belüftung. 3Dog reklamiert ein ausgezeichnetes Wohnklima, doch überraschenderweise haben weder Scout- noch TrailDog Innenkabinen. Angenehmes Klima ist laut Nocke durch mehrere Maßnahmen garantiert: Einmal verwende man hoch atmungsaktive Stoffe, auch im Dach, die Luft zirkuliere.
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Links: großes Seitenfenster - mitte. Höhe über dem Bett - rechts: große Belüftung am Bett
Weiterhin sei das Hauptzelt rundum geschlossen. Im vorderen Bereich ist eine Bodenwanne fest eingearbeitet. Diese verhindere, so Nocke, dass überhaupt Feuchtigkeit in großem Maße in den Innenraum komme. Die Kondenswasserbildung sei dadurch gering. Feuchte Atemluft usw. werde über den durchlässigen Zeltstoff und vor allem durch die großen Belüftungen abtransportiert. Mehr als die Hälfte der Flächen könne für die Belüftung geöffnet werden.

Damit über diese Belüftung keine Mücken in das Vor- und Hauptzelt kommen, ist jedes Fenster immer mit einem luftdurchlässigen Moskitonetz verschlossen. Darüber kann man bei Regen eine durchsichtige Fensterfolie rollen und, wer es dunkel haben will, der zieht den Zeltstoff per Reißverschluss drüber.
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Links: Aufgerollte Fensterabdeckung aus Zeltstoff, darunter dito aus Folie -mitte: neuerdings Klipps für das Zeltgestänge, nach Prüfung hat man sie gegen die Herzschrauben getauscht - rechts: Detailverabeitung
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Links: Froli-Star Bettsystem - mitte und rechts: Details Gestängeverarbeitung
Laut Nocke können ihre Zelte auch bis zu drei Tagen feucht gelagert werden. Erst dann müsse man sie trocknen. Dies sei dank der australischen Zeltplane möglich. Normalerweise müssen Falter nach einem bis zwei Tagen getrocknet werden.

Eine weitere Besonderheit der 3Dog-Falter, sagt Verkaufsleiter Andre Riggert, ist ihr großer Stauraum. Jeder Hänger hat ein Stau-Volumen von rund 1280 Litern, da passt einiges rein. Innenmaße: 2,11 Meter lang, 1,26 Meter breit und 0,48 Meter hoch. Die Hänger werden von der süddeutschen Firma WM Meyer gebaut. Sie haben ein zulässiges Gesamtgewicht von 750 Kilogramm (570 Kilogramm Zuladung) und können auf 1000 Kilogramm aufgelastet werden. Viele Kunden, sagt Nocke, setzen die Hänger auch zum Transport ein. Das Zelt ist mir vier Handgriffen abmontiert.

Der Zeltanhänger ist entweder durch eine große Luke von oben zu bepacken. Das Bett wird dabei über Gasdruckfedern komplett nach oben geklappt. Oder man öffnet die Rückseite. Hier ist auch das optional erhältliche Küchenmodul eingebaut. Es wird ebenfalls seitlich herausgeschwenkt.
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Links: Geschlossenes Küchenmodul - mitte: Gasbrenner - rechts: Spüle
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Links: Geöffnetes Küchenmodul, links Gasflasche, rechts große Pumpe - rechts: Pumpe im Detail
Das Küchenmodul macht einen sehr soliden Eindruck. Edelstahl-2-Flamm-Kocher, großes Spülbecken. Als Gasversorgung ist eine 1,8 kg Campingaz-Flasche eingebaut. Campingaz ist in Deutschland deutlich teurer als andere Gasarten. Da es hier aber nur zum Kochen benutzt wird, sind die Gesamtkosten pro Saison nach eigener Erfahrung gering.

Die Falter haben mit dem optionalen 40-Liter-Tank eine eigene Wasserversorgung. Der Tank ist unter dem Anhänger eingebaut und kann von außen befüllt werden. Eine sehr kräftige Pumpe sorgt für den nötigen Druck. Sie ist laut Riggert auch in der Lage, Wasser über einen Filter aus einem See hochzupumpen. Für Outdoor-Camper ein interessante Lösung.

Wie baut sich ein 3Dog auf? Schnell. Ist der Wagen ausgerichtet, wird die Abdeckplane per umlaufenden Reißverschluss abgenommen. Man fasst das Hauptzelt und zieht es mit einem kräftigen Zug auf. Zwei Teleskopstangen werden ausgezogen und spannen das Hauptzelt. Bei wenig Wind kann man für eine Nacht so schnell sein Lager aufbauen.
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Aufbau des Falters: Abdeckplane wird abgenommen
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Das Zelt liegt gefaltet auf dem Hänger
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Das Zelt wird aufgefaltet
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Das Zelt wird auf den Boden gezogen
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Der ScoutDog aufgebaut
Das Zusammenfalten geht ebenfalls relativ schnell. Die Plane wird so gefaltet, dass der untere Teil der Bodenwanne immer oben liegt und bei Feuchtigkeit das Zelt nicht verschmutzt. Ein Unterlegplane wird immer mitgeliefert, hier ist etwas Sorgfalt beim Auf- und Abbauen gefragt. Insgesamt ist das Hauptzelt eines 3Dog sehr schnell aufgebaut. Reisecamper, die öfters nur eine Nacht bleiben wollen und das Vorzelt dann nicht brauchen, sollten sich die Falter auf jeden Fall ansehen.
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Details: Abstützung
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Details: Beschläge
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Links: Fahrwerk - mitte: Deichsel - rechts: Fahrradträger auf der Deichsel
Kommen wir zum Preis. Der kleine Scoutdog kostet 5980 Euro, der große Traildog ist für 6840 Euro zu haben. Die jeweiligen Vorzelte kosten zusätzlich 1680 und 2240 Euro (Stand Juni 2007). Der kleine ScoutDog mit Vorzelt kommt auf 7660 Euro, der große TrailDog entsprechend auf 9080 Euro. Das Küchenmodul mit dem 40-Liter-Tank ist für weitere 1670 Euro euer. Die Preise liegen entsprechend der Qualität im oberen Drittel des Marktes und sind meiner Meinung grundsätzlich gerechtfertigt. Beim Blick zur Konkurrenz sollte man die Neupreise als Vergleich nehmen. 3Dog ist erst seit eineinhalb Jahren (Start auf der Hamburger Messe Reisen Anfang 2006) auf dem Markt und Gebrauchte logischerweise extrem selten.

Paare werden sich eher für den ScoutDog entscheiden, Familien für den TrailDog. Laut Nocke verkaufen sie von beiden Faltern auch gleich viele. Die Hälfte der Kunden ordert jeweils ein Vorzelt, ein Drittel das Küchenmodul mit Wassertank.

Die Zeltanhänger von 3Dog sind in keiner Hinsicht billig. Sie machen einen hochwertigen Eindruck, das System ist durchdacht, die Materialqualität ausgezeichnet und damit erfüllen sie alle Voraussetzungen, ihr Geld wert zu sein.
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Andre Riggert und Julian Nocke im Eingang eines TrailDogs
Wer sich für einen 3Dog interessiert, sollte sich Scout- oder TrailDog unbedingt von den Hamburgern vorführen lassen. Wer es genauer wissen will, der kann sich einen 3Dog regulär mieten, die Tarife findet ihr auf der Webseite. Auch eine Nische, die die Mannen um Julian Nocke pflegen.

Link: 3Dog

Beste Grüße, Rod

PS: War zwar nicht direkt unser Thema, aber 3Dog baut noch ein Dachzelt.
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Zuletzt geändert von Jugger64 am 04.03.2011 06:20, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitrag von Rod » 10.06.2007 14:27

Hallo allerseits, jetzt sind alle Bilder drin.

Bitte Fragen, Kritik und Anregungen hier rein.

Julian Nocke und Andre Riggert hatten bisher im Forum nach eigenen Angaben nicht gepostet, da sie Hersteller sind. Ich habe mit ihnen abgemacht, dass sie sich hier natürlich äußer können und dürfen, so lange klar ist, wer sie sind.

Hoffe auf eine anregende Diskussion.

Beste Grüße, Rod
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Beitrag von KlappiRappi » 10.06.2007 18:26

Nabend.

Ist ja mal wieder ein Top-Bericht von Dir.
Schön geschrieben und tolle Bilder.

Sehr nett von Herrn Nocke mal nen Aufbau zu machen um ihn zu dokumentieren :shock: :!:

Ich selbst habe kein Problem wenn ein Händler sich äußert, so lange man nicht immer zu hören bekommt das das eigene Produkt das Beste überhaupt ist :wink:
Man sollte schon von seinem Produkt überzeugt sein, iss ja logisch, aber man sollte auch über den Tellerrand schauen.

Von daher immer mal los......

Dirk
8)

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Beitrag von Rollo » 10.06.2007 18:37

Moin,
für mich stand im letzten Jahr die Entscheidung an, ein Zelt von 3 Dog oder das Howlingmoon-Trailerzelt auf meinen Eigenbauhänger zuverbauen. Leider gab es Verständigungprobleme mit 3 Dog,so habe ich mich für das Howlingmoon entschieden, obwohl einiges für das ScoutDog gesprochen hat.Es ist nicht so,daß ich meinen Entschluss bereuen würde, aber die Farbgestaltung von 3Dog hätte mir mehr Entfaltungsmöglichkeiten gegeben.
2132 Tschüß Rollo




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Beitrag von Tom » 10.06.2007 21:38

:hi: Rod,

danke für den tollen Bericht! :D

Da juckt's gleich in den Fingern wieder zum Falter zu wechseln, aber wenn ich mir die Preise angucke, dann lässt das Jucken auch schon wieder nach. :cry:

Ich bin sicher, dass die Fahrzeuge ihren Preis wert sind, aber 10600 Teuronen sind doch schon mächtig viel Geld. :shock:

Die Einfachheit und die durchdachten Details haben mich allerdings schon auf dem Caravan-Salon beeindruckt. :)
Gruß
Tom :camp1

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Beitrag von Rod » 10.06.2007 23:44

Hallo allerseits,

würden die Grundpreise von Scout- und TrailDog das Vorzelt mit einschließen, dann würden es sich viele übelegen. So ist der Absolutbetrag zunächst abschreckend.

Für meine Reisegewohnheiten wäre z. B. der Traildog mit dem großen Innenraum des Hauptzeltes (schaut bittte auf der Webseite) ausreichend, wenn es ein Sonnendach dazu gäbe. Das wäre nicht so teuer und der Absolutbetrag müsste dann ok sein. Wer allerdings oft Regen und Sturm abwettert, der benötigt vermutlich das Vorzelt.

Zum Preis- Leistungsverhältnis der 3Dogs kann uns Rollo vielleicht etwas sagen. Er hat sich ja einen "Bruder" mit dem HowlingMoon-Zelt gebaut und dürfte Materialqualität, Aufwand usw. abschätzen können.

Es ist klar, dass die meisten hier im Forum dank ihrer Kenntnisse und der Hilfe der Andern sich für kleines Geld gebrauchte Falter und Klapper kaufen und damit sehr zufrieden sind. Nur, gebrauchte 3Dogs gibt es nicht und es ist müßig zu spekulieren, was ein zehn Jahre alter 3Dog jetzt kosten würde. Als Vergleich muss man schon neue Falter nehmen. Laut Greenhorn (siehe Verkäufe) hat sein voll ausgestatteter Trigano Chambord (ist ein mittleres Modell des Herstellers) im vergangenen Jahr 7400 Euro gekostet.

Beste Grüße, Rod
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Re: Besuch bei 3Dog – Zeltanhänger-Hersteller in Hamburg BIL

Beitrag von Grizzly » 11.06.2007 09:39

Ein interessant kommentierter Bericht und wirklich ausführlichst bebildert.
Vielen Dank für deine Mühe !!! - Hat mir sehr gut gefallen !!!



Zweifellos... ein wirklich beeindruckendes Gerät mit Liebe zum Detail - !! -

Doch den hohen Preis find ich so mal eben wirklich echt zum fürchten. -

Nach all den Erfahrungen mit meinem selbstverbastelten Dachzelt-Hängele würde ich mir heute eher nach einem leichten jedoch stabileren Anhängergrundmodell - gebraucht oder von der Stange - umsehen und diesen mit dem grossen Nagatanenga verbasteln wollen. -

Sehr gut gelöst ist beim "doggy" - der per gasdruckfedern hochklappbare Rost, welcher den Hängerstauraum von innen her zugänglich macht.


mit grüssen vom franky dem grizzly

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Beitrag von Rod » 11.06.2007 11:30

Hallo allerseits,

ich habe noch ein Detailbild von der Pumpe im Küchenmodul sowie drei Fotos über die Detailverarbeitung - Froli-Star-System wie Gestänge eingebaut. Ganz am Ende sind noch drei Bilder vom 3Dog-Dachzelt hinzugekommen, was allerdings im Gespräch nur nebenher behandelt wurde.

Beste Grüße, Rod
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Beitrag von Rollo » 11.06.2007 12:39

Moin,
zum Preis-Leistungsverhältnis muss ich zu Bedenken geben,daß es sich hier um hochwertige Materialien handelt, welche mit sehr viel Handarbeit verarbeitet werden.(Zelt) Den Hänger würde ich so auch nicht unbedingt kaufen,obwohl ein Hänger nach meinen Vorstellungen den Preis noch um ein weiteres anheben würde.Ich denke 3Dog ist nicht billig, auch nicht im Preis, aber ok.

Es war schon immer etwas teurer einen besonderen Geschmack zu haben :lol:

PS:ich bin nicht mit 3Dog verbandelt :|
2132 Tschüß Rollo




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Beitrag von Caruso » 13.06.2007 17:45

Hmmm,so teuer finde ich das jetzt garnicht.
3Dog möchte sich ja im Off-Road-Segment etablieren und da wird mit ganz anderen Preisen jongliert.
Ob der Anhänger tatsächlich,für die Anforderungen Fernreisender,stabil genug ist,wird sich hoffentlich bald zeigen.
Was mich besonders begeistert ist der schnelle Aufbau und die eingenähte Bodenplane.Die fehlt vielen Klappern nämlich.

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Beitrag von 3DOG camping » 22.06.2007 11:18

Hallo Rod!

Vielen Dank für deinen Besuch bei uns und dem daraus entstandenen Beitrag!
Wir freuen uns sehr darüber das du dir die Zeit für uns und die Produkte genommen hast.
Ein toller und vor allem auch ausführlicher Bericht. Herzlichen Dank!

Vielen Dank auch an Schnatterinchen und Petrov2000 die diesen Kontakt ermöglicht haben.

Für Fragen und Anregungen stehen wir allen Klappi-Freunden und Interessierten jederzeit gern zur Verfügung!

Viele Grüße aus Hamburg
Euer 3DOG camping Team

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Beitrag von Caruso » 22.06.2007 11:28

Tag
Schonmal dran gedacht,die Anhänger mit richtigen Rädern anzubieten?
Und zwar so,daß das Zelt noch bis zum Boden reicht?

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Beitrag von 3DOG camping » 22.06.2007 11:40

Hallo...

195/70 R14 ist doch schon ein ziemlich anständiges Reifenmaß, oder?! :-)

Ansonsten ist es möglich auf den 126er Lochkreis selbstständig eine andere Bereifung zu montieren, ggf. müssen nur die Schutzbleche entfernt werden.
Das Zelt passen wir von der Höhe gern der Bereifung an, kein Problem.

Gruß
André

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Beitrag von Caruso » 22.06.2007 12:03

Wie hoch wäre dann der Aufpreis,für eine Zeltverlängerung?

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Beitrag von 3DOG camping » 22.06.2007 12:15

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